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Datica warnt vor Bedrohung durch schädliche Software
Das Fuldaer und Lauterbacher Systemhaus Datica warnt vor einer aktuellen Bedrohung durch die schädliche PC-Software "DNS-Changer". Diese wurde von Internet-Kriminellen in Umlauf gebracht und kann die Netzwerkkonfiguration von PCs und Macs manipulieren. Das DNS (Domaine Name System) ist für die Umsetzung von Namen in IP-Adressen verantwortlich. „Die Gefahr besteht, dass Nutzer infizierter Systeme auf manipulierte Webseiten weitergeleitet werden“, erklärt Datica-Geschäftsführer Axel Denk. Dazu zählen beispielsweise Seiten, über die vermeintliche Antiviren-Software verbreitet wird, die aber schutzlos ist.
„Anwender können ihre Rechner ganz einfach überprüfen und sofort feststellen, ob sich hier das schädliche Programm eingenistet hat“, betont Datica-Geschäftsführer Ulrich Alt. So genügt es, im Internet die Seite www.dns-ok.de aufzurufen, ein Angebot des Bundeskriminalamts, des Bundesamts für Sicherheit (BSI) und der Deutschen Telekom. Ist alles in Ordnung, steht hier auf grünem Banner „Ihre DNS Konfiguration ist korrekt“. In diesem Fall besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Andernfalls taucht eine Warnmeldung auf rotem Untergrund auf. Zusätzlich gibt es Hinweise, wie der Schädling vom PC oder Mac entfernt werden kann. „Bei Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung“, erklärt Axel Denk und verweist auf das umfassende Know-how der Datica-Mitarbeiter.
Wichtig: Der Test im Internet sollte unbedingt vor dem 8. März durchgeführt werden. Nach diesem Datum ist eine Reinigung befallener Systeme mit PC-Bordmitteln und ohne größeren Aufwand nicht mehr möglich. Verantwortlich für die Verbreitung der Software war das so genannte "DNS-Changer-Botnetz". Dessen Betreiber waren im November 2011 von der amerikanischen Bundespolizei FBI und europäischen Ermittlungsbehörden verhaftet worden. Das FBI hatte nach der Festnahme die manipulierten durch korrekt arbeitende DNS-Server ersetzt. Diese sollen nach jetzigem Stand, so das BSI, am 8. März abgeschaltet werden.
